{"id":293,"date":"2019-11-14T14:35:43","date_gmt":"2019-11-14T14:35:43","guid":{"rendered":"https:\/\/weltladen-labohnita.de\/?page_id=293"},"modified":"2023-04-05T14:15:04","modified_gmt":"2023-04-05T12:15:04","slug":"paderbohne","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/weltladen-labohnita.de\/index.php\/paderbohne\/","title":{"rendered":"PaderBohne"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kultgetr\u00e4nk zwischen Verbot und Genuss <\/h2>\n\n\n\n<p>Im August 1781 wurde in vielen \nF\u00fcrstent\u00fcmern, so auch in Paderborn, der einfachen B\u00fcrgerschaft der \nKaffeegenuss verboten. Nur in Paderborn jedoch wehrte man sich mit einer\n Protestbewegung durch n\u00e4chtliche L\u00e4rmereien rund um den Dom. Dies ist \nals \u201ePaderborner Kaffeel\u00e4rm\u201c in Erinnerung geblieben. Der Kaffee ist ein\n wunderbares Symbol f\u00fcr die kleine Paderborner Rebellion, die&nbsp;in vielen \nvon uns steckt.<\/p>\n\n\n\n<p>Paderborner und Paderbornerinnen haben viel mehr Sinn f\u00fcr Gerechtigkeit und f\u00fcr Genuss, als ihr Ruf es erwarten l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p>Deshalb wird es h\u00f6chste Zeit, dass sich das in einem eigenen Kaffee niederschl\u00e4gt!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Warum Kaffee?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich w\u00e4chst in Paderborn kein Kaffee. Wir genie\u00dfen jedoch heute \nam Dom und an vielen sch\u00f6nen Orten im ganzen Kreis Paderborn das Getr\u00e4nk\n in vielen Variationen aus Herkunftsl\u00e4ndern der s\u00fcdlichen Hemisph\u00e4re. \nJetzt gibt es die M\u00f6glichkeit eine besondere Mischung (Kaffee-Blend) aus\n verschiedenen Anbaugebieten der Erde zu genie\u00dfen, der seinen erlesenen \nGeschmack auch dem besonderen Anbau nach biologischen Richtlinien in \nkleinen Kooperativen verdankt.<\/p>\n\n\n\n<p>Kaffee ist nach Erd\u00f6l weltweit der wichtigste Exportrohstoff. Doch \ndie Konkurrenz auf dem Weltmarkt und Preise, die nicht einmal mehr die \nKosten decken, treiben viele Kleinbauern in den Ruin. Ziel des fairen \nHandels ist es deshalb, die Lebensbedingungen benachteiligter \nProduzentinnen und Produzenten in den s\u00fcdlichen L\u00e4ndern zu verbessern, \nindem sie ihnen die M\u00f6glichkeit bietet, unter fairen Bedingungen am \nMarktgeschehen teil zu nehmen und aus eigener Kraft f\u00fcr einen \nangemessenen Lebensunterhalt zu sorgen. So leistet die \nFairhandelsorganisation Gepa z.B.:<\/p>\n\n\n\n<p>1. die Vorfinanzierung oder vermittelt zinsg\u00fcnstige Kredite<br>\n2. langfristige Gesch\u00e4ftsbeziehungen<br>\n3. die direkte Zusammenarbeit zwischen den Kaffeegenossenschaften und der Gepa<br>\n4. Weltmarktpreise plus Regelaufschlag f\u00fcr Entwicklungs- und Gemeinschaftsaufgaben<br>\n5. Bioaufschlag f\u00fcr anerkannten \u00f6kologischen Anbau<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fair-antwortlich handeln <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit jeder Tasse fair gehandelten Kaffees setzen Sie ein Zeichen f\u00fcr \ndie Verbreitung der Agenda21. Dieses Aktionsprogramm der Vereinten \nNationen f\u00fcr gerechte Entwicklung im 21. Jahrhundert garantiert den \nKaffeeb\u00e4uerinnen und Kaffeebauern und ihren Familien f\u00fcr ihr Produkt \nfaire Preise und somit heute und zuk\u00fcnftig faire Entwicklungschancen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Global denken Lokal handeln<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Diese Arabica-Mischung kommt aus Projekten, wie sie seit Jahren auch  durch Paderborner Initiativen unterst\u00fctzt werden. Als Agendakaffee ist  er bevorzugt aus Kaffee von kleinen Produzentengruppen zusammengestellt.  Sie stammen aus:<br> <strong>Honduras<\/strong>: Zur Genossenschaft <em>RAOS<\/em> geh\u00f6ren 400 Bio-Kaffeeb\u00e4uerinnen und Kaffeebauern. Viele Mitglieder geh\u00f6ren zur Ethnie der Lenca. Sie leben in abgelegenen D\u00f6rfern der Region. Den Bauernfamilien von RAOS geh\u00f6ren im Schnitt 2,5 Hektar Land. Neben Bio-Kaffee bauen sie auch Bio-Mais, Bio-Bohnen und anderes Bio-Gem\u00fcse f\u00fcr den eigenen Bedarf an, sowie Bio-Orangen und Bio-Bananen f\u00fcr den lokalen Markt.<br> <strong>Mexiko<\/strong>: <em>San Ferando<\/em> Im Nationalpark Tierra Colorada leben derzeit 42 Kooperativen-Mitglieder mit ihren Familien. Die Mitglieder erhielten zum Beispiel zinslose Kredite, um Kaffeepflanzen und Landparzellen kaufen zu k\u00f6nnen sowie Stipendien f\u00fcr ihre Kinder.<br> <strong>Peru:<\/strong> Die Mitglieder von <em>Norandino <\/em>sind Kleinbauern, die durchschnittlich drei Hektar Land besitzen. Etwa auf der H\u00e4lfte der Fl\u00e4che bauen sie Bio-Kaffee an, und auf der restlichen Fl\u00e4che u.a. Kakao, Obst und Zuckerrohr. Durch den Mehrpreis konnten auch Zusatzleistungen wie Investitionen zur Qualit\u00e4tsverbesserung und die F\u00f6rderung von Frauen und Kindern erm\u00f6glicht werden.<br> <strong>Nicaragua:<\/strong> Die Mitglieder von <em>COSATIN<\/em> sind Kleinbauernfamilien. Sie leben auf 700 bis 1.200 Meter H\u00f6he im unwegsamen H\u00fcgelland. Zur Selbstversorgung bauen sie unter anderem Mais und Bohnen an. Ohne faire Alternative bleibt den Bewohnern von Boaco oft nur die Abwanderung aus dieser Region.<\/p>\n\n\n\n<p>Es entsteht eine Komposition aus Hochlandkaffeesorten, die in einem \ntraditionellen Langr\u00f6stverfahren ger\u00f6stet wird und so ihren milden und \nfein bek\u00f6mmlichen Geschmack optimal entfalten kann, ein absoluter \nGenuss!<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Kaffee l\u00e4dt Sie zum Seele baumeln lassen ein. Er ist perfekt \ngeeignet f\u00fcr jede Kaffeetafel und ein originelles Mitbringsel aus dem \nKreis Paderborn.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kultgetr\u00e4nk zwischen Verbot und Genuss Im August 1781 wurde in vielen F\u00fcrstent\u00fcmern, so auch in Paderborn, der einfachen B\u00fcrgerschaft der Kaffeegenuss verboten. Nur in Paderborn jedoch wehrte man sich mit einer Protestbewegung durch n\u00e4chtliche L\u00e4rmereien rund um den Dom. Dies ist als \u201ePaderborner Kaffeel\u00e4rm\u201c in Erinnerung geblieben. 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